Ausbildung Konditorin/Konditor
Was macht man als Konditor/-in?
Für wen ist der Job geeignet?
Was ist besonders gut?
Wie ist die Ausbildung aufgebaut?
Welche Vergütung erhalte ich während
der Ausbildung?
Was kann ich aus dem Beruf später einmal machen?
Wo gibt es weitere Infos?
Was machen Konditorinnen / Konditoren?
Konditorinnen / Konditoren stellen - im Unterschied zu Bäckern
– Konditoreiwaren her. Dazu gehören Kuchen, Torten, Pralinen,
Desserts, Speiseeis, Marzipan und saisonale Artikel zu Weihnachten,
Ostern, etc. Das geschieht in der Regel in größeren und
kleineren Handwerksbetrieben vereinzelt aber auch in großen
Hotels und der Lebensmittelindustrie. Ein wichtiger Bestandteil
des Berufes ist die kreative Gestaltung und Dekoration der hergestellten
Waren. Egal ob der Kunde eine individuell gestaltete Hochzeitstorte
oder ein vielfältiges Dessertbuffet wünscht. Zum Schluss
müssen die feinen Erzeugnisse für den Verkauf vorbereitet,
verpackt und gelagert werden. Konditoren pflegen den Kontakt zu
Kunden, beraten und bedienen sie. Über die eigentlich Konditorentätigkeit
hinaus, gehört auch die Zubereitung kleiner Gerichte wie Salate,
Pasteten und Snacks zur Ausbildung.
Konditorinnen / Konditoren:
• Bearbeiten Rohstoffe und Vorprodukte und wenden dabei die
Vorschriften der Lebensmittelhygiene an
• Messen und wiegen Zutaten und mischen sie nach genauen Rezepten
• Planen die Herstellung den Personal und Maschineneinsatz
usw.
• Stellen Back- und Süßwaren wie Torten, Pralinen,
Marzipan, Eis und Gebäck her
• Stellen Glasuren her und verarbeiten sie
• Gestalten die Waren ansprechend
• Bedienen und warten die Geräte und Anlagen zur Herstellungsproduktion
• Verkaufen ihre Produkte
• Bereiten kleine pikante Gerichte aus frischen Rohstoffen
zu
Für wen ist der Job geeignet?
Bewerber sollten einen guten Geruchs- und Geschmackssinn haben.
Sie sollten Wert auf Sauberkeit und Hygiene legen und ein Talent
zum Gestalten, Garnieren und Verzieren mitbringen. Ein weiterer
Schwerpunkt ist ein enger Umgang mit den Kunden.
Was ist besonders gut?
Toll ist bei dieser Ausbildung die vielseitige Tätigkeit und
die Möglichkeit seinen Beruf sogar weltweit ausüben zu
können. Und wer ist nicht stolz auf sichtbare Ergebnisse seiner
Arbeit, die man auch noch verzehren kann?
Wie ist die Ausbildung aufgebaut?
Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die
meisten Betriebe erwarten jedoch einen guten Hauptschulabschluss,
manche sogar die Fachoberschulreife (mittlere Reife). Die Ausbildungsdauer
beträgt 3 Jahre. Erforderlich ist ein ärztliches Gesundheitszeugnis.
Welche Vergütung erhalte ich
während der Ausbildung?
Die jeweils aktuelle Vergütung erfahren Sie von der Innung.
Rufen Sie uns an oder schicken Sie uns eine Mail.
Was kann ich aus dem Beruf
später einmal machen?
Klar ist: Keiner muss ein Leben lang im Job immer dasselbe tun.
Im Gegenteil: Wer heutzutage gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben
will, muss flexibel sein und sich regelmäßig fortbilden.
Nach der Ausbildung und einigen Jahren Berufspraxis bestehen verschiedene
Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten:
Konditormeisterin / Konditormeister mit der Möglichkeit zur
Selbstständigkeit
Spezialisierung auf verschiedenen Gebieten, z.B. Nahrungsmittelherstellung,
Lebensmittelkontrolle, Hotel- und Gaststättengewerbe, Fachverkauf,
Kundenberatung oder Anlagenbedienung.
Studium an einer Fachhochschule
Betriebswirt des Handwerks
Wo gibt es weitere Infos?
BIBB
BERUFEnet der Bundesagentur für Arbeit stellt diesen und weitere
Berufe detailliert vor.
berufenet.arbeitsamt.de
DKB
Deutscher Konditorenbund
www.konditoren.de
|